Windows 7 und die DSGVO

Januar 20, 2020

Seit 14.1.2020 wird Windows 7 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt, d.h. es ist ein „veraltetes“ Betriebssystem.

Das hat für einige User entsprechend rechtliche Konsequenzen, da Windows 7 nun nicht mehr DSGVO-konform ist.
Bei weiterer Nutzung begeben  sich entsprechende der Nutzer (alle, welche personenbezogene Daten speichern und darüber hinaus) in Gefahr Abmahnungen zu erhalten und bei einem ev. Datenverlust sogar den möglichen Versicherungsschutz zu verlieren.

Also: da gibt es einiges zu berücksichtigen, was abseits des weiteren technischen Einsatzes von Windows 7 liegt.

Einige interessante Beiträge dazu:

https://www.logiway.de/themen/windows-7-supportende-januar-2020

https://www.infopoint-security.de/windows-7-support-ende-30-prozent-der-anwender-ignorieren-tickende-zeitbombe/a22527/

Das sind nur wenige (genauer 2), das Netz ist voll davon, meist aber nur Werbebeiträge, welche den Umrüstdienst auf Windows 10 anbieten.

Jeder mag für sich selber entscheiden, ob er sich darüber Gedanken machen will oder muß.

Rechtlich sicher ist es nur, wenn man auf ein entsprechend sicheres Betriebssystem umsteigt.
Das kann Windows 10 sein, ein Linux Derivat oder ein anderes System sein.
Sind personenbezogene Daten gespeichert (es reichen schon Anschrift, Telefonnummer, Geburtstag etc.) dann sind den Abmahnern Tür und Tor geöffnet.

 

Technischer Hinweis

Wie kommen Hacker am einfachsten an die Informationen einen Rechner zu befallen ?

Windows 10 & Windows 7 sind im Kern ähnlich, sogar teilweise gleich.
Wird nun ein „Sicherheitsupdate“ von Microsoft (oder auch von einer Antivirus-Software) ausgerollt, dann analysieren
die Hacker dieses Updates genau.
Und eben dieser „Patch“ (Korrektur) ist dann bei Windows 7 (oder auch unupgedateten Windows 10) NICHT angewendet.
Damit haben sie genau die Information, die sie benötigen um die ungepatchten Systeme zu befallen.
Durch die Sicherheitsupdates werden also Sicherheitslücken bekanntgegeben.

Hier liegt die größte Gefahr.