Windows 10 : eigenständige Aktualisierung

Januar 17, 2020

Auf Grund von Updatefehler ist bei einigen der Windows 10-Update deaktiviert.
Normalerweise wird von uns etwa alle 6 Monate ein Update vorgenommen, dieser kann auch selber durchgeführt werden.

Achtung: wir übernehmen keine Garantie für fehlerhafte, unvollständige Updates und dadurch entstehenden Fehlfunktionen.
Jedwede Problematik unterliegt beim Updatenden, im Zweifel vorher eine Spiegelung des kompletten Systems um ev. alte Zustände 1:1 wieder herstellen zu können.
Auch kann es sein, das im Netzwerk unterschiedliche Updatestände zu Problemen führen können, d.h. bestimmte Funktionen (Zugriff auf Datenbanken, Firewallfreigaben etc) sind nach dem Update nicht verfügbar und müssen ev. neu eingerichtet werden.

Gut ist es, wenn schon keine Spiegelung vorgenommen wird, wenigstens einen Wiederherstellungspunkt anzulegen und dieses deutlich zu benennen, z.Bsp. „Vor Updatde xx.xx.xx“

Beachten: einfach so den Update starten wird u. U. nicht gehen, der Updatemanager hat den Zugang zu den Updates unterbunden.

Es muss also erstmal der Updatemanager entsprechend eingestellt werden.

Vorgehensweise:

  1. am entsprechende System mit administrativen Rechten anmelden
  2. wumgr (Windows Update Manager) suchen und starten (i.d.R.  im Ordner Wartung oder Service), bei der Benutzerkontensteuerung auf „Ja“ klicken)
  3. Linke Seite , etwa Mitte: Reiter „Optionen“  „Auto Update“ auf „Auto Update“ klicken
    1. Jetzt deaktivieren:
      Block Access to WU Servers
    2. aktivieren:
      Automatic update (wenn dass aktiviert deaktiviert sich „Disable Automatic Update“ automatisch aus.
  4. Es kommt die Meldung „System muss neu gestartet werden“ –> dieses auch durchführen
  5. Nach dem Neustart im Startmenü (unten links Windows Symbol bzw. auf das OpenShell- Symbol = Start)
  6. PC- Einstellungen
  7. Windows Update  auswählen –> „Nach Updates suchen
    Jetzt sollte „Wird nach Updates gesucht“ angezeigt werden und nach einiger Zeit werden diverse Updates aufgelistet und automatisch geladen und installiert. Bleibt die Liste leer: ev. der wumgr falsch eingestellt, kontrollieren.
  8. Nach Installation erscheint häufig: „Neustart erforderlich“ –> diesen durchführen
  9. Nach Neustart bei Punkt 6 wieder ansetzen -> bis keine Updates mehr vorhanden sind.
    Also Punkte 6 -9 mehrfach durchführen.
    S.g. „Funktionsupdates“ brauchen in diesem Zusammenhang nicht durchgeführt werden – damit sollte man wenigstens 30 Tage nach deren Erscheinen warten.
  10. Sind alle Updates eingespielt empfehlen wir folgende Einstellungen :
    Windows Update –> Nutzungszeit ändern
    hier ist meisten 0800 – 1700 eingestellt
    stellen Sie hier die Zeit ein, in welchem der Rechner von den automatischen Updaten keinesfalls gebootet werden darf.
    In der Hoffnung, das sich das System daran hält.
    Windows Update –> Erweiterte Optionen:
    „Installationszeitpunkt für Updates auswählen“
    Funktionsupdate …. min. 35 Tage
    Qualitätsupdate:               10 Tage

Damit werden Updates automatisch wieder eingespielt – mit allen Konsequenzen.

 

Zusätzlich kann es sein, das das Sicherheitssystem (AVG/AVAST etc) ebenfalls einen Reboot verlangt –> dieses ebenfalls durchführen, wenn die Update-Reboots das nicht schon erledigt haben.
Das kann außerhalb der Updates durch eine entsprechende Meldung notwendig sein.

Die Reboots können lange, manchmal auch sehr lange dauern, wir haben schon Reboots von mehreren Stunden gesehen (das kommt u.a. bei Funktionsupdates vor).

Also sollte man die Updates in einer Zeit einspielen, in welcher man auf die Maschine(n) verzichten kann.

Bei mehreren Maschinen kommt es auf die Internetleitung an, ob man mehrere Maschinen gleichzeitig updaten kann.
In der Vergangenheit war es zeitlich fast gleich, ob man hintereinander mehrere Maschinen updatet oder gleichzeitig.
Sobald der Download beendet ist kann die nächste Maschine entsprechend gestartet werden.