Windows 7: Explorer stürzt beim Rechtsklick ab

Februar 16, 2017

Absturz des Windows 7 Explorers beim Rechtsklick auf ein Laufwerkssymbol
Ein merkwürdiges Benehmen des Explorer:

beim Rechtsklick auf ein Laufwerk, um dessen Eigenschaften anzuzeigen, stürzt der Explorer komplett ab.
Windows macht u.U. die Meldung „Der Explorer funktioniert nicht mehr“ o.ä., oder es ist einfach weg.
Der Absturz erfolgt auch gelegentlich beim Rechtsklick auf andere Objekte.

Natürlich ist es ein „PlugIn“ im Explorer, welches den Absturz hervorruft, doch: WIE findet man den Verursacher.

Einen, den wir gefunden haben:  SpyBot Search & Destroy
Auch wenn einige Meldungen diesen NICHT als Verursacher angeben: bei uns war er es  nun mal.
Deinstallation von SpyBot Search & Destroy – Neustart – und alles wieder OK.


Sinnvolle Aufrüstung von Windows-PCs

Februar 16, 2017

Heute mal einen Beitrag über eine sinnvolle PC-Aufrüstung.

Oft stehen diverse „Altlasten“ in den Büros, welche aber immer noch gute Dienste verrichten, nur ein wenig langsam geworden sind.
Wenn über eine Neuanschaffung nachgedacht wird bekommt der Verantwortliche schnell eine Kostenlawine dargestellt, welche von der Neuinstallation des Betriebssystems, der Programme mit deren Lizenzen sowie den
vorhanden Daten und Einstellungen ausgelöst wird.
Da kommt schon mehr zusammen, als der ganze neue PC kosten kann.
Es gibt jedoch auch heute noch günstige Alternativen, die da wären:

1. Prozessortausch
2. Speicheraufrüstung
3. Festplattentausch

 

1. Prozessortausch
Oft gibt es für den verbauten Sockel schnellere Prozessoren günstig zu kaufen. Z. Bsp. setzt man einen Intel Core2 Quad in einen Intel Core 2 ein – ein großartiger Gewinn von 2 Kernen auf 4. Kosten etwa 150 €.
Dazu muss nur der eigentliche Prozessor getauscht werden – sofern der Kühler gut ist kann er beibehalten werden, ansonsten kommt er mit 19-30 € hinzu.
Ein Kühlertausch ist auch ansonsten keine schlechte Idee-> die Lager verschleißen im Laufe der Zeit und können den Prozessor bei Stillstand komplett lahmlegen.

Gleiches kann für AMD-Prozessoren vorgenommen werden, auch hier gibt es Athlon X2 anstelle der X1 Varianten günstig u.a.

2. Speicheraufrüstung
Oft ist in den älteren Geräten nur 2 GB Speicher verbaut, oder sogar nur 1 GB.
Eine Aufrüstung auf 3 oder 4 GB ist oft sehr preiswert, ca. 40-60 €, und gibt einen deutlichen Leistungsschub.

3. Festplattentausch
Ist das Gerät nicht „sooo“ alt, d.h. es hat schon eine SATA -Festplattenanschluss, dann kann die Festplatte günstig gegen eine SSD getauscht werden.
Hier spielt natürlich die  Größe die entscheidende Rolle. Es kann jedoch einmal nachgesehen werden, ob überhaupt die momentante Größe benötigt wird, ev. kommt das Gerät mit einer kleiner SSD aus. So könnte ein 500 GB Festplatte durchaus durch eine 240 GB SSD ersetzt werden, wenn das System weniger als 200 GB benötigt. Das ist natürlich genau zu überprüfen.
Eine 240 GB SSD kostet momentan ca. 100 €.
Der Leistungssprung ist unglaublich.
Der Einbau wird über s.g. „Spiegeln“ des Altsystems erreicht, dadurch sind alle Programme, Einstellungen und Daten ohne Verlust auf der SSD vorhanden, eine Neuinstallation des Systems entfällt.

Im schlimmsten Falle kommen:

Prozessor 150,- €
Kühler        30,- €
Speicher     60,- €
SSD           100,- €


Summe     340,- €

zusammen.
Das hört sich viel an, man bedenke jedoch, das ein Intel Core2 Quad (4*3.3 GHz) mit einer SSD es getrost mit den neuesten Systemen für 500-800 € aufnehmen kann, sogar deutlich flotter sein könnte. Außerdem sind in dem Gerät fast alle Verschleißteile neu, der Netzteillüfter fehlt nur noch.
Das ist eine durchaus überlegenswerte Alternative, zumal keine Programme müssen erneut installiert werden müssen, das System geht i.d.R. ohne Probleme in den neuen Zustand.

O.g. Beispiel bezieht sich auf einen Windows 7/32 Pro mit 4 GB RAM auf einem ASUS P5QPL-AM Mainboard.