Windows 10 – Zwangsdownload

März 16, 2016

In der letzten Zeit (Anfang März)  klagen immer mehr User über einen langsamen PC, im allgemein und im Internet.
Das kann natürlich viele Ursachen haben, aber auch ein lange andauernder Download von Windows 10.
Es werden etliche GB (ja: Gigabytes) geladen, vorsorglich.
Diese belasten die Datenleitung, ein möglichen Datenvolumen sowie die Gesamtleistung des Rechners.

Wenn jemand auf Windows 10 updaten will ist das natürlich völlig OK, es werden jedoch alle Benutzer mit diesem Zwangsupdate beglückt.
Wollen Sie KEIN Windows 10- Update, dann kann das Tool „GWX_Control“ helfen, jedenfalls noch. MS wird sicher bald hier eine „Lösung“ haben, damit dieses Tool nicht mehr läuft.
Sobald eine Änderung an den Einstellungen per Windows-Update vorgenommen wird zeigt das Symbol im Systemtray eine Warnung und es kann entsprechend reagiert werden.

Wichtig:
nach der Installation des Tools müssen Sie entsprechende Einstellung machen und die Windows-Update-Einstellung ändern.

Gehen Sie über „Systemsteuerung“ – „Windows- Update“ auf „Einstellung Ändern“, dort „Empfohlene Updates auf die gleiche Weise wie wichtige Updates behandeln“  deaktivieren, also den Haken wegnehmen.

Die Einstellung der Updates würde ich auch ändern auf “ Nach Updates such, aber den Zeitpunkt zum…. selber festlegen“, dieses wird NICHT von MS empfohlen, weil der User dann selber entscheiden muss und der automatische Update nicht vorgenommen wird.
Jedoch kann dann der Umfang der Updates selber entschieden werden, leider muss man sich
über die KBxxxx- Nummern selber informieren, da diese nicht im Klartext zu lesen sind.

 

Download des GWX-Contollers: http://ultimateoutsider.com/downloads/

 

Download und Nutzung des Programmes sowie der genannten Einstellung ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !

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Email Absender plausibilisieren

März 16, 2016

Es geistern wieder verstärkt Emails, u.a. von „Paypal“ (aber auch Amazon), herum, die die genannten als Absender angeben.
Die Mails sind so täuschend echt, das wirklich der Eindruck entsteht, daß die Mails vom angegebenen Absender verschickt wurden.
Schauen Sie sich diese Mail, die angeblich von Paypal stammen soll, einmal genauer an:

  1. Anschrift stimmtpaypal-mail
  2. Emailadress  ist  eine gültige, jedoch NICHT
    die bei Paypal registrierte

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Email z.Bsp. mit Outlook empfangen wurde schauen Sie sich den tatsächlichen Absender einmal an.
Vorgehen:
1. Email doppelklicken (NICHT auf den ANHANG, NICHT auf den LINK)
2. Dann unter „Ansicht“  „Optionen“ wählen

 

Paypal_2

Folgende Einträge sollten geprüft werden:

  1. Received from: … by mail.tothsoft.hu –> also aus Ungarn. Paypal aus Ungarn?… wohl eher nicht. Also: KEINE Paypal- Mail
  2. X-Virus-Scanned: Debian… at tothsoft.hu
    wieder eine ungarische Bestätigung

 

 

Das sind nur Beispiele, wie eine Email plausibilisiert werden kann.
Vergleichen Sie die entsprechenden Daten, Amazon, Paypal,Postbank usw. werden sicher immer eine saubere, zugeordnete Emailadresse haben. Einige sind schwer zu erkennen.

Bester Tipp: loggen Sie sich in Ihr Account ein – NICHT ÜBER DEN LINK in der Email, sondern GEBEN SIE DIE ADRESSE IN DEN BROWSER SELBER ein, prüfen Sie den Vorgang und reagieren Sie notfalls.

Noch ein Tipp:  Paypal bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene an. Das kann ein Code auf Ihr Handy oder über Symantec- VIP sein.
Nutzen Sie die Möglichkeit. Ein Login in das Account kann dann nicht mehr einfach mit Username / Passwort erfolgen, es wird ein Zusatzcode verschickt, dieser muss zusätzlich eingegeben werden.

Wichtig:

  1. Klicken Sie auf keinen Fall auf einen Link in einer derart fraglichen Mail
  2. Öffnen sie auf keinen Fall den Anhang
  3. Antworten Sie nicht auf diese Art Mails

Einige Email-Provider bieten hier eine höhere Sicherheit an, da dort Emails gegen eine „Globale Liste“, „Lokale Liste“ und individuelle Liste (Black & Whitelist) gegengeprüft wird, sowie zusätzliche Sicherheitssoftware eingesetzt wird. Als besonders umfangreich ist GMX zu nennen.
Unsere eigenen Teste haben tatsächlich ergeben, das schädliche Emails an unsere Kunden nicht an uns weitergeleitet werden konnte, da GMX die Schadsoftware erkannte und die Email sofort in den „Spam“ Order geleitet hat. Die Email war damit nicht direkt herunterladbar- der Empfänger war davor geschützt.
Natürlich ist das Verfahren nicht 100% sicher, o.g. Emails kommen auch durch, jedenfalls solang, bis der Absender auf eine Spamliste kommt.