Windows 7: Wiederherstellungspunkt

Februar 4, 2011

Anders als unter XP ist unter Windows 7 der Wiederherstellungspunkt gelagert.
XP verwaltet diesen unter

Start – > Hilfe und Support -> Computeränderung mit Hilfe der Systemwiederherstellun rückgängig machen

Das ist für die Erstellung von Wiederherstellungspunkten verwirrend und unter Win 7 anders gelöst.

Zu finden unter:

Start ->  Systemsteuerung -> System -> Computerschutz

erscheint jetzt die Einstellung der Systemeigenschaften mit aktiviertem Tab Computerschutz.
Daraus kann man ersehen, daß der Weg dahin auch durchweg anders sein kann.

Die Punkte:

Konfigurieren
Dient zum Einstellen was in den Systemwiederherstellungspunkt einfliesst

Am Besten so lassen:  Systemeinstellung und vorherige Dateiversionen…
Die Speicherplatzbelegung ist eigentlich so OK, kann aber nach eigenem Ermessen angepasst werden – eher größer als kleiner wählen. Standard: ca. 520 MB.

Systemwiederherstellung
Die eigentliche WIEDERHERSTELLUNG mit einer Anzeigemöglichkeit der betroffenen Programme.
Hier aus der Liste wählen, eventuell die Option  „Weitere Wiederherstellungspunkte anzeigen“ aktivieren.

Erstellen
Erstellt einen Wiederherstellungspunkt nach o.g. Kriterien.

Vereinfachung:

Unser Skript bzw. kleines Programm zur automatischen Erstellung des Wiederherstellungspunktes von XP
läuft NICHT auf Windows 7.

Dafür sind die nachfolgenden kleineren Programme wirkungsvoller und vielseitiger.

Eine elegante Lösung, die automatische Erstellung des Wiederherstellungspunktes zu konfigurieren findet man mit  dem Programm „CSRF_1_0.zip, „Change System Resore Frequency“ :

http://www.vista4beginners.com/files/CSRF_1_0.zip

Eine Verwaltung der Wiederherstellungspunkte mit dem System-Restore-Manager SRM (Erstellen, Wiederherstellen, Löschen uvm):

http://www.thewindowsclub.com/downloads/SRM.zip

Damit ist eine optimale Systemwiederherstellung gewährleistet – wenn man sie denn auch einsetzt.

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Windows 7 Systemsicherung

Februar 2, 2011

Lange ist es hier ruhig geblieben.
Das lag daran, das echte Neuigkeiten sich rar gemacht haben, und Störungen durch Telekom u.a. beseitigt wurden. (Was nützt es, wenn das Internet gestört ist und man es hier lesen könnte- wenn man wollte ginge es ja nicht )

Aktuell sind jetzt diverse Maschinen mit Windows 7 installiert.
Viele haben KEINE Windows CD mehr dabei (Notebooks, Systemrechner von einigen Herstellern usw).
Der User muss sich selber einen Recovery- Datenträger anlegen.
Das kann man jederzeit nun direkt aus Windows erstellen.
Vorraussetzungen:
1. Einen zusätzlichen Datenträger ausreichender Größe (USB- Stick ab 8GB oder mehr)
2. Einen CD/DVD Brenner

Windows kann einen Recoverydatenträger (die besagte CD) erstellen und ein gesichertes Image (auf besagtem Stick) wieder herstellen.
Ist die Installation sehr groß empfiehlt sich eine 2. Festplatte dafür, eine DVD kann nur 4.5 GB aufnehmen oder/und  man muss mit Splittprogrammen das Image verteilen, das macht eine Wiederherstellung nicht unbedingt einfacher.

Vorgehensweise:

– System bereinigen (CCleaner o.ä.).
Start -> Systemsteuerung ->  „Sichern und Wiederherstellen“ wählen.
nun wird nach dem Ziellauferk gefragt, dieses muss ein NTFS Datenträger sein der nicht die
Systempartition ist (also D: oder aber auch der Stick bzw. externer Datenträger).
In der folgenden Auswahl der abzubildenden Laufwerke ist natürlich C: und der zusätzlich angezeigte
„Systemdatenträger“ mindestens auszuwählen. Zusätzliche Laufwerke können natürlich mit
ausgewählt werden – aber Achtung: das Image wird schnell riesig !! (etliche 100 GB !!).
– Nun erstellt man das Image .
– Nachdem das Image erstellt wurde wird man gefragt, ob man einen „Systemreparaturdatenträger
erstellen will.
Hier jagt man „ja“, es ist der Datenträger mit dem man später booten und ein Image wieder einspielen
kann.
– Die CD/DVD kann jetzt eingelgt werden und das System zeigt das Laufwerk entsprechend an.
Der Vorgang wird schnell durchgeführt und das Ganze ist danach beendet.

Stick und CD nun an einem sicheren Ort verwahren.
Bei Zeiten kann der Vorgang wiederholt werden- dann hat man ein aktuelleres Image.
Der Systemreparaturdatenträger braucht nicht noch einmal erzeugt zu werden.

 

Wie benutzt man diese Datenträger?
Das geschieht ziemlich einfach:
– Gerät ausschalten.
– vergwissern, dass vom CD/DVD Laufwerk gebootet werden kann (BIOS Einstellungen)
– Image- Stick (oder Festplatte) an USB (oder intern) anschliessen.
– Reparaturdatenträger einlegen.
– Gerät starten (ev. starten und dann den Systemreparaturdatenträger einlegen).
– VOM SYSTEMREPARATURDATENTRÄGER STARTEN („Taste drücken um von CD zu starten“ -> Taste
drücken.
– Es erscheint ein „Windows is loading files“ mit Fortschittsanzeige, es dauert ein wenig- also Geduld.
– Danach erscheint der typische Win7 – Ladebalken.
– In dem 1. Fenster „Systemwiederherstellungsoptionen“ ist nicht viel zu machen: „Weiter“ ist zu klicken.
– Das darauffolgende Fenster zeigt 2 Optionen, hier ist die Option „mittel eines Images“ auszuwählen
(die untere).
– „Systemabbildsicherung auswählen“ zeigt entweder das letzte Image an, oder man kann sich eines
auswählen.
– Daraufhin sucht das Programm mögliche Laufwerke nach einen Image ab und zeigt diese an.
– Das Image auswählen und „Weiter“ klicken.
– Entsprechender der vorgehenden Auswahl muss ev. ein anderes Image gewählt werden.
– Auf die Frage ob neu pertitioniert werden soll oder nicht kann nur entsprechend des Crashes
geantwortet werden. Ist eine neue Festplatte eingebaut worden muss man hier natürlich bejahen.
-Dann nur noch auf „Fertigstellen“ klicken und man kann erstmal Kaffetrinken gehen- es dauert doch
etwas länger. Ist das nur ein Test für die Datenträger gewesen kann man mit „Abbrechen“ den Vorgang
beendet ohne dem System zu schaden.

Wichtig:  prüfen Sie nach Fertigstellung ob das System auch in der Lage ist, alle erzeugten Datenträger zu lesen. USB- Stickt über 8 GB haben schon öfters Probleme gemacht, externe Festplatten (2.5″ oder 3.5″) weniger.
Am Besten man versucht eine Wiederherstellung bis zu dem Punkt bei welchem man auf „Fertigstellen“  klicken soll – hier wählt man denn „Abbrechen“.
Das ist zwar noch keine 100% Sicherheit, es kann je ein Fehler im Image selber sein, aber es zeigt ob man das Image erstmal erkannt.

Dieses „Bordmittel“ ist wirklich gut zu gebrauchen und sollte öfers eingesetzt werden.
Erstellen Sie nach größeren Updates o.ä. ein Image – das rettet viel Zeit bei einem möglichen Crash.